»Mit Rührung gelesen …«

»Mathilde Möhring« und die Lesehalle für Frauen

von Anika Resing

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Eigenhändiges Werkmanuskriptfragment »Mathilde Möhring«, Kap. 11b, Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz

Als Theodor Fontane im August 1891 aufgrund von Bauarbeiten am Haus in der Potsdamer Straße 134c aus Berlin abreiste, um einige Wochen in Wyk auf Föhr zu verbringen, befand sich in seinem Gepäck auch der erste Entwurf des Romans Mathilde Möhring. Trotz des Vorhabens während seines Aufenthaltes auf der Nordseeinsel daran weiterzuarbeiten, berichtete Fontane am 21. und 23. August 1891 in Briefen an seine Frau Emilie: »[…], in Folge der Amrummer Partie, total erkältet, Husten und Schnupfen und ein bischen Fieber« (GBA, S. 539 ), »[a]lles Arbeiten habe ich einstellen müssen«(GBA, S. 542 ). Zurück in Berlin existierte von Mathilde Möhring zwar eine erste ausformulierte Niederschrift, doch widmete er sich zunächst der Beendigung anderer literarischer Werke. Erst im Frühjahr 1896 setzte Fontane die Überarbeitung an Mathilde Möhring  fort und korrigierte im Kapitel 11b innerhalb eines Dialogs, den die titelgebende Protagonistin mit ihrer Mutter führt, die Aussage »Ich gehe Zeitungen lesen« zur Formulierung »Lesehalle für Frauen«. Und es ist jene Korrektur, mit der Fontane die Romanhandlung einerseits bestimmt in den kulturhistorischen Kontext der Buch- und Lesehallenbewegung (auch Volksbüchereibewegung) des ausgehenden 19. Jahrhunderts setzt, zugleich jedoch auch frauengeschichtlich relevante Aspekte dieser Zeit berührt.

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Ausschnitt aus dem eigenhändigen Werkmanuskriptfragment Mathilde Möhring, Kap. 11b, mit der Korrektur »Lesehalle für Frauen«. Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz

Fontane und die erste öffentliche Lesehalle in Berlin

Bereits ab 1850 hatte der liberale Staatswissenschaftler Friedrich von Raumer im gesamten Stadtgebiet von Berlin die Gründung erster Volksbibliotheken initiiert, doch führten diese öffentlichen Bibliotheken eine eher kümmerliche Randexistenz. Untergebracht in Schulen, wurden sie ehrenamtlich betreut, hatten zumeist nur eingeschränkte Öffnungszeiten sowie veraltete und geringe Buchbestände.

[…] Berliner Volksbibliotheken sind lediglich als Ausleihbibliotheken geplant und eingerichtet worden. Ihren Lesern auch Lesegelegenheiten bei den Bibliotheken zu schaffen, davon ist im Schosse der Berliner Bibliotheksverwaltung Jahrzehnte lang ebensowenig die Rede gewesen, wie in andern deutschen Städten.

Arend Buchholtz

Als wichtige Wegbereiterin der Buch- und Lesehallenbewegung in Deutschland, insbesondere in Berlin, trat die Deutsche Gesellschaft für ethische Kultur (DGEK) in Erscheinung – eine Initiative des liberal und humanistisch eingestellten Bürgertums. Gegründet 1892, engagierte sich der Verein für eine offene Gesellschaft und übernahm gegenüber den Folgen der gesellschaftlichen Auf- und Umbrüche im Zuge der Industrialisierung sowie dem zunehmenden Bedeutungsverlust der Kirche als moralische Instanz soziale Verantwortung. Zur praktischen Vereinsarbeit gehörten die Gründung soziokultureller Begegnungsstätten sowie wohltätige Angebote der Pflege-und Krankenversorgung, die frei von konfessioneller Bindung und Missionierungsauftrag waren. Aber auch der allgemeinen Volksbildung wurde ein hoher Stellenwert zuerkannt.

In Ergänzung zu den öffentlichen Schulen und den bisherigen wenigen öffentlichen Bibliotheken sollten nach dem Vorbild der public libraries im anglo-amerikanischen Raum und unter dem Maßstab der Neutralität neue, mit Lesehallen verbundene Volksbibliotheken als »Bildungsanstalten der Zukunft« (Buchholz 1900, S. 66) gegründet werden. In den von der Bibliothekarin Bona Peiser für die Zeitschrift Ethische Kultur formulierten Grundgedanken heißt es dazu:

 (öffnet Vergrößerung des Bildes)Bild: Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung
Ausschnitt aus Bona Peisers Artikel »Fünfundzwanzig Jahre oeffentliche Lesehalle der Deutschen Gesellschaft für ethische Kultur«, 1920, S. 4

»Die Grundgedanken der neuen Volksbibliothek sind längst Gemeingut geworden:

Die öffentliche Bücherei ist eine Angelegenheit des ganzen Volkes. Sie soll zugleich das Bildungs- und Unterhaltungsbedürnis aller Volksschichten befriedigen. Sie darf keiner Klasse, keiner Partei dienen, ihre einzige Tendenz ist, keine Tendenz zu haben. Sie muß mit den besten Werken der Literatur und populären Wissenschaft ausgestattet sein und muß deren Benutzung so bequem wie möglich machen und durch Ausleihe wie durch Einrichtung einladender Lese- und Nachschlageräume, die jederzeit für jedermann unentgeltlich offenstehen. Die in der Lesehalle angebotenen Zeitungen müssen allen Parteien und Richtungen angehören, so daß sie eine neutrale Stätte bedeutet, die über die trennenden Meinungen hinweg zur Verständigung und gegenseitigen Achtung jeder Überzeugung führen kann.«

Gut ausgestattete Leseräume, großzügige Öffnungszeiten und bedarfsorientierte Buchbestände sowie ein umfangreiches Angebot an Zeitungen und Journalen sollten ein lebenslanges Lernen und Bildung für alle fördern und eine Verbesserung der sozialen Lage aus eigenem Antrieb heraus ermöglichen. Für dieses Vorhaben wurde innerhalb des DGEK eine Bibliothekskommission gegründet. Die Kommission organisierte unter anderem öffentliche Aufrufe, um auf den Ausbau eines öffentlichen Bibliothekswesens aufmerksam zu machen, und mobilisierte Bücher- und Geldspenden.

Am 1. Januar 1895 eröffnete die DGEK schließlich die erste öffentliche Lesehalle in Berlin. Untergebracht im Hofgebäude der Volks-Kaffee- und Speise-Halle in der Neuen Schönhauser Straße 13, befand sie sich unweit der fiktiven Wohnadresse der Familie Möhring in der Georgenstraße 19. Nicht nur nahm der damals 76-jährige Theodor Fontane die dahingehenden Aktivitäten der DGEK zur Kenntnis, sondern unterstützte »in lebhafter Anerkennung der Nützlichkeit öffentlicher Lesehallen« nachweislich auch deren Forderungen. Unter dem die Eröffnung begleitenden »Aufruf für die Errichtung öffentlicher Lesehallen« in allen wichtigen Berliner Zeitungen ist daher auch Fontane unter den Unterzeichnenden zu finden.

 (öffnet Vergrößerung des Bildes)Bild: Bayerische Staatsbibliothek
Ausschnitt des öffentlichen Aufrufs für die Errichtung öffentlicher Lesehallen vom Januar 1895. Theodor Fontane gehörte zu den Erstunterzeichnern.

Mit der Einrichtung und Leitung der Lesehalle wurden der Mitarbeiter der Königlichen Bibliothek Ernst Jeep sowie Bona Peiser (1864–1929) betraut. Peiser war Anfang der 1890er Jahre nach England gereist, um sich in Eigeninitiative im dortigen öffentlichen Bibliothekssystem (public libraries) ausbilden zu lassen. Sie war nicht nur Deutschlands erste Frau, die einen bibliothekarischen Beruf ausübte, sondern prägte dieses Berufsfeld auch entscheidend mit.

Der beobachtbare Erfolg der Lesehalle veranlasste schließlich die Berliner Behörden, Sondermittel für die Gründung von Bücher- und Lesehallen im gesamten Stadtgebiet zu bewilligen.

Fontane und die Lesehalle für Frauen

Viele der weiblichen Mitglieder des DGEK engagierten sich ebenso aktiv in der bürgerlichen Frauenbewegung. Neben den zentralen Forderungen nach politischer Teilhabe und Rechtsgleichheit gab es auch innerhalb dieser Bewegung ein liberales und humanistisches Engagement für gleichberechtigte Bildungschancen. Mädchen und Frauen sollten nicht nur den gleichen Zugang zu Bildung erhalten wie ihre männlichen Zeitgenossen, sondern eine verbesserte Frauenbildung sollte auch dazu beitragen, dass sie eigenständig einer Erwerbstätigkeit nachgehen konnten. Im Jahr 1889, also zwei Jahre vor dem ersten Romanentwurf von Mathilde Möhring und sechs Jahre vor Gründung der ersten öffentlichen Lesehalle des DGEK, wurde in Berlin bereits die erste Lesehalle für Frauen eröffnet.

 (öffnet Vergrößerung des Bildes)Bild: Deutsche Digitale Bibliothek
Eine Damenlesehalle in Berlin. In: Das Buch für Alle. Illustrierte Familien-Zeitung, 1892. Auch für die vielen Arbeitsuchenden, die am Nachmittag auf der Kurfürstenstraße und Zimmerstraße im historischen Berlin auf die Herausgabe der druckfrischen Abendzeitungen warteten, gab es die Möglichkeit, gegen Zahlung von 5 Pfennig in benachbarten und zumeist überfüllten Kellerlokalen oder aber auch in umfunktionierten Geschäftsräumlichkeiten der Zeitungsspediteure die Stellengesuche in verschiedenen Zeitungen zu sichten. Diese Räumlichkeiten wurden ebenfalls Lesehallen genannt und waren nach Geschlechtern getrennt.

Die Bibliothek des »Kaufmännischen Verbands für weibliche Angestellte«

Am 6. Februar 1889 richtete sich in mehreren Berliner Zeitungen eine Anzeige an alle Frauen mit einem festen monatlichen Gehalt, die ein Interesse daran hätten, einem kaufmännischen und gewerblichen Hilfsverein für Damen beizutreten. Initiiert von der bürgerlichen Frauenrechtlerin Minna Cauer und dem Bankbeamten Julius Meyer, folgten mehrere hundert erwerbstätige Frauen diesem Aufruf, und bereits am 19. Mai gründete sich in Berlin daraufhin der Kaufmännische und gewerbliche Hilfsverein für weibliche Angestellte (KWA, später VWA).

Nachdem die ersten organisierten Forderungen nach Frauenrechten und mehr Gleichheit in den Geschlechterverhältnissen nach der niedergeschlagenen Revolution von 1848 von den weiterhin herrschenden konservativen Strukturen zurückgedrängt worden waren, wirkte die Frauenbewegung dennoch im Hintergrund weiter fort. Das Erstarken der Bewegung zeigte sich vor allem in der Entwicklung und Ausdifferenzierung von Vereinen und Organisationen wie dem VWA, der sich innerhalb kürzester Zeit zum größten zentralen Berufsverband für Frauen entwickelte. Neben einem Beratungsangebot in rechtlichen und sozialen Fragen begann der Verein ab 1890 mit der Sammlung eigener Bücherbestände, die dann ab 1892/93 in der dazugehörigen Bibliothek von Mitgliedern im Lesezimmer genutzt und ab 1895 ausgeliehen werden konnten.

Die im Lesezimmer ausliegenden zahlreichen Zeitschriften und Zeitungen wurden rege genutzt, entliehen wurden hauptsächlich stenographische Schriften und Belletristik, wobei besonders Felix Dahn, Marie von Ebner-Eschenbach, Theodor Fontane, Gustav Freitag, Gottfried Keller, Conrad Ferdinand Meyer, Fritz Reuter, Theodor Storm, Ernst von Wildenbruch und Karoline von Wolzogen das Interesse der Leserinnen genossen.

Dagmar Jank

Neben ihrer Tätigkeit in der ersten öffentlichen Lesehalle übernahm Bona Peiser bis zu ihrem Lebensende auch die sachverständige Leitung der Bibliothek des VWA, die sich bis 1908 in der Alten Jakobstraße 20/21 befand. Mit einem Anfangsbestand von 440 Titeln zählte die Bibliothek im Jahr 1896 bereits 3.200 Titel und wuchs mit circa 7.000 Bänden im Jahr 1906 zu einer der größten Frauenbibliotheken an.

Die »Bibliothek zur Frauenfrage« des Vereins »Frauenwohl«

 (öffnet Vergrößerung des Bildes)Bild: Helene-Lange-Archiv im Landesarchiv Berlin
Katalog der Bibliothek zur Frauenfrage des Vereins »Frauenwohl« Berlin, 1907

 

Der zum radikalen Flügel der bürgerlichen Frauenbewegung gehörende Verein Frauenwohl eröffnete am 5. November 1896 die Bibliothek zur Frauenfrage. Zunächst im Viktoria-Lyzeum in der Potsdamer Str. 39 untergebracht, befand sie sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu Fontanes Wohnung. Zu einem nicht genau zu ermittelnden Zeitpunkt erfolgte der Umzug in die Alte Jakobstrasse, wo sich die Bibliothek dann für mehrere Jahre im gleichen Gebäude wie die Bibliothek des VWA befand.

Um Frauen dazu zu befähigen, sich selbstbewusst und kompetent für eine gleichberechtigte Teilhabe am politischen und gesellschaftlichen Leben einzusetzen, sollte diese öffentliche Spezialbibliothek den Zugang zum Selbststudium ermöglichen. Ohne einen eigenen parlamentarischen Raum nutzte die Frauenbewegung diese Lesehalle für Frauen, um durch die Bereitstellung entsprechender Publikationen über allgemeine wie aktuelle Themen der Frauenbewegung zu informieren.

Neben dieser politischen und emanzipatorischen Bildungsarbeit machte es sich die Institution zur Aufgabe, eine Forschungsbibliothek für nachfolgende Generationen aufzubauen, indem sie in- und ausländische Literatur über die Frauenbewegung und Frauenfrage dokumentierte und sammelte.

Somit wird der Druck unseres Sammelkataloges eine That sein, die Männer und Frauen uns danken werden. Dieser Katalog wird zu wissenschaftlichen Arbeiten anregen und die Frauenfrage, die heute so vielen nur Not- und Brotfrage ist, in das Licht der Volks- und Menschheitsgeschichte stellen.

Maria Lischnewska

Eröffnet mit einem Bestand von zunächst 300 Titeln, verzeichnete der nun inhaltlich nach frauenspezifischer Systematik erschlossene Katalog von 1907 bereits 1400 Titel. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten wurde jedoch im darauffolgenden Jahr bei einer Hauptversammlung des Vereins Frauenwohl die Schließung der Bibliothek beschlossen und der Bestand als Bibliothek zur Frauenfrage an die Berliner Stadtbibliothek übergeben. In den 1920er Jahren wurde der Bestand noch erweitert, jedoch kehrten nach der Auslagerung in die ehemalige Neumark während des Zweiten Weltkrieges nur 104 Bücher nach Berlin zurück. Heute ist der Bestand Teil der Historischen Sammlungen in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (Notation: FrFr, Bereitstellungsort: Lesesaal Berlin-Sammlungen).

Fontane und »Mathilde Möhring«

Ohne im Detail auf die Bemühungen der Frauenemanzipation zu verweisen und eingebettet in den kulturgeschichtlichen Kontext des deutschen Kaiserreiches wird Fontanes Romanfigur Mathilde Möhring mit den Beschränkungen weiblicher Wirkungsmöglichkeiten konfrontiert. Doch erschließt sie sich innerhalb limitierender Strukturen zugleich auch selbständig und willensstark die neu entstandenen Möglichkeitsräume. Nicht nur findet Mathilde zu Beginn des Romans nach wochenlanger Recherche in einer Lesehalle für Frauen eine geeignete Anstellung für ihren Verlobten Hugo als Bürgermeister und kann so den kleinbürgerlichen Berliner Verhältnissen entkommen, auch entscheidet sie sich am Ende des Romans für ein eigenständige Erwerbstätigkeit und gegen eine erneute Vormundschaft eines Mannes. Nach nur kurzer Ehe mit Hugo kehrt sie als Witwe aus der westpreußischen Provinz zu ihrer Mutter nach Berlin zurück und lehnt eine erneute Heirat kategorisch ab. Mathilde beschließt stattdessen, abgesichert durch den Titel ihres verstorbenen Mannes und einer Witwenrente (sprich: unter Zuhilfenahme bestehender gesellschaftlicher Strukturen), eine Ausbildung zur Lehrerin zu machen. Am Ende besteht sie ihr Lehrerinnenexamen »viel glänzender als Hugo damals das seine« und illustriert, dass die Unterordnung ihres Geschlechts keine Frage des mangelnden Intellekts sein kann.

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Eigenhändiges Streifenband von Emilie Fontane zum Manuskriptkonvolut »Mathilde Möhring«, Staatsbibliothek zu Berlin -Preußischer Kulturbesitz

Nachdem Fontane sich im Frühjahr 1896 der Überarbeitung von Mathilde Möhring gewidmet hatte, kam es kurz darauf zu einem endgültigen Schreibabbruch. Das Werk blieb letztlich unvollendet und erschien postum erstmals in sieben Fortsetzungen zwischen dem 1. November und dem 13. Dezember 1906 in der Familienzeitschrift Die Gartenlaube. Von Emilie Fontane, die in ihrer Tätigkeit als Wegbegleiterin und Nachlassverwalterin ihres Mannes ein Jahr vor ihrem eigenen Tod das Manuskriptkonvolut von Mathilde Möhring sichtete, wurde ein dem Manuskript beiliegendes und von ihr beschriebenes Streifenband überliefert: »Leider nicht druckfertig. Mit Rührung gelesen. 31. Jan. 01. Die alte Fontane.«

Literatur

Das Buch für Alle. Illustrierte Familien-Zeitung. Jahrgang 1892 Heft 12, S. 295.

Aufruf für die Errichtung öffentlicher Lesehallen vom Januar 1895. In: Deutsche Gesellschaft für Ethische Kultur: Bericht über die Verwaltung der Ersten öffentlichen Lesehalle zu Berlin im Jahre 1895. Berlin 1896, S. 33–36.

Maria Lischnewska: Die Bibliothek für die Frauenfrage. In: Die Frauenbewegung, Jahrgang 2 (1896) Heft 10, S. 96 f. Zitiert nach: Ariadne. Almanach des Archivs der deutschen Frauenbewegung, 1998, Heft 34, S. 13.

Arend Buchholtz: Die Volksbibliotheken und Lesehallen der Stadt Berlin 1850–1900. Berlin 1900.

Katalog der Bibliothek zur Frauenfrage des Vereins »Frauenwohl« Berlin. Hrsg. von dem Bibliotheks-Ausschuss des Vereins »Frauenwohl«, Berlin 1907.

Bona Peiser: Fünfundzwanzig Jahre oeffentliche Lesehalle der Deutschen Gesellschaft für ethische Kultur. In: Ethische Kultur, 28, 1920, S.4.

Dagmar Jank: »Ein gemeinsames Werk«. Frauenbibliotheken der »alten« Frauenbewegung in Berlin. In: Ariadne. Almanach des Archivs der deutschen Frauenbewegung, 1998, Heft 34, S. 8–12.

GBA – Die Zuneigung ist etwas Rätselvolles. Der Ehebriefwechsel 1873-1898. Hrsg. von Gotthard Erler unter Mitarbeit von Therese Erler. In: Emilie und Theodor Fontane: Der Ehebriefwechsel. 3 Bände. Berlin: Aufbau Verlag 1998 (Große Brandenburger Ausgabe). [Abteilung 12:] Briefe. Bd. 3.

Theodor Fontane: Mathilde Möhring. Nach der Handschrift neu hrsg. von Gabriele Radecke (Große Brandenburger Ausgabe. Hrsg. von Gotthard Erler, Das erzählerische Werk, Bd. 20). Aufbau-Verlag, Berlin 2008.

Empfohlene Zitierweise: Anika Resing: »Mit Rührung gelesen …. Mathilde Möhring und die Lesehalle für Frauen«, Blog »Objekt des Monats«, hg. v. Theodor-Fontane-Archiv. Potsdam 2021ff. URL: https://www.fontanearchiv.de/blogbeitrag/2024/06/10/lesehalle-fuer-frauen. Veröffentlicht am: 10.06.2024.