Theodor Fontane

Kindheit und Jugendjahre

»Am 27. März 1819 waren meine Eltern in Ruppin eingetroffen, am 30. Dezember selbigen Jahres wurde ich daselbst geboren. Es war für meine Mutter auf Leben und Sterben, weshalb sie, wenn man ihr vorwarf, sie bevorzuge mich, einfach antwortete: ›Er ist mir auch am schwersten geworden.‹« (Meine Kinderjahre, Kap. 2)

Theodor Fontane kommt am 30. Dezember 1819 als Sohn des Apothekers Louis Henry Fontane und dessen Frau Emilie Fontane, geb. Labry, im brandenburgischen Neuruppin zur Welt. Beide Eltern waren hugenottischer Herkunft.

Wegen Spielschulden muss Fontanes Vater die in der Mitte der Stadt gelegene Löwen-Apotheke 1826 verkaufen. Nach Tilgung der Schulden erwirbt er eine kleinere Apotheke in Swinemünde, weshalb die Familie – sehr zum Leidwesen der Mutter – umziehen muss.

Die Jahre 1832 und 1833 verbringt Fontane neuerlich in Neuruppin, wo er das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium besucht. Wohl auf Wunsch des Vaters wechselt er dann auf die Gewerbeschule von Karl Friedrich Klöden in Berlin. 1834 zieht er deshalb zum Halbbruder seines Vaters, Onkel August. Fontane wird Berliner und sollte es – von den Gehilfenjahren in Sachsen und der preußischen Provinz und dem mehrjährigen Englandaufenthalt abgesehen – bis zu seinem Tod bleiben.

Apothekergehilfe, Gardeoffizier und Dichter

»Ihnen im Vertrauen gesagt (da ich stets der Meinung war man könne vom Dichten nicht leben, und Pillen drehen sei nicht um ein Haar prosaischer als Artikelschreiberei für’s Geld) würd’ ich bis an mein sanftseliges Ende Apotheker geblieben und innerhalb der Literatur immer nur als Dilettant aufgetreten sein, wenn ich Vermögen genug gehabt hätte mir ein Apothekengeschäft zu kaufen.« (Brief an Ignaz Hub, 31. Dezember 1851)

1836 bricht Fontane die Gewerbeschule ab und beginnt eine Ausbildung zum Apotheker. Nach Abschluss der Lehre 1839 arbeitet er als Apothekergehilfe in Burg bei Magdeburg, Leipzig und Dresden, schließlich in der väterlichen Apotheke in Letschin, unterbrochen von einem Jahr Militärdienst, den er beim Garde-Grenadierregiment Nr. 2 in Berlin absolviert. In Berlin erhält er schließlich auch seine Approbation als Apotheker erster Klasse.

Seine Rolle während der Märzrevolution 1848 hat Fontane selbst später eher heruntergespielt. Im Juni dieses Jahres geht er jedenfalls auf das Angebot ein, die pharmazeutische Ausbildung zweier Diakonissen im Kreuzberger Krankenhaus Bethanien zu übernehmen, und entfernt sich so vom Zentrum des Geschehens.

Bereits 1839 hat Fontane seine erste Novelle Geschwisterliebe veröffentlicht. 1844 wird er in die literarische Gesellschaft Tunnel über der Spree‹ aufgenommen, in der er bis 1865 Mitglied bleibt; hier tritt er in Verbindung mit Männern wie Paul Heyse und Adolph Menzel.

Dem Wunsch, den Apothekerberuf aufzugeben und als freier Schriftsteller zu leben, stand die Pflicht entgegen, die Familie zu ernähren, die Fontane durch die Heirat mit Emilie Rouanet-Kummer 1850 und die Geburt des ersten Sohnes im Jahr darauf gegründet hat. Einen Ausweg bietet die Anstellung bei der Centralstelle für Preßangelegenheiten des preußischen Innenministeriums, in deren Auftrag er ab 1852 als Korrespondent in

Als Feuilletonist in England

»Ihr werdet in einem Jahre kein Englisch lernen, und aus mir wird auch nicht der perfekte Englishman werden, der ich werden möchte und werden muß, wenn die 16 Monate (vom September v. Jahres an) nicht wieder, wie so viele Jahre meines Lebens, weggeschmissen sein sollen. Etwas Politik, etwas London, etwas Englisch – nutzt mir nichts; an halben und viertel Dingen hab’ ich genug in mir, und das Leben erheischt von uns, daß wir etwas Ganzes sind.« (Brief an Emilie Fontane, 3. Januar 1856)

Während seines ersten, sechsmonatigen Aufenthalts in London veröffentlicht Fontane hauptsächlich Feuilletonbeiträge für die Preußische (Adler-)Zeitung. Diese bilden den Kern des 1854 erschienenen Bandes Ein Sommer in London. Wieder in Berlin lernt Fontane bei der gemeinsamen Arbeit für die Halbjahresschrift Argo Theodor Storm kennen, mit dem er über dreißig Jahre, aber besonders in den 1850er Jahren regen Briefkontakt hält.

Im September 1855 reist Fontane erneut nach England, nun als Redakteur der ›Deutsch-englischen Correspondenz‹. Diese wird jedoch bereits im März 1856 eingestellt. Fontane bleibt in London. Ende Januar 1856 folgen ihm Emilie und George nach, kehren aber im Mai zurück nach Berlin, wo im November der Sohn Theodor jun. geboren wird. In der Folgezeit kann sich Fontane Arbeiten widmen, die seinem Interesse stärker entsprechen. So schreibt er für das Feuilleton verschiedener Zeitungen und liefert Beiträge über das englische Theater für das Literaturblatt in Heinrich Schindlers Deutschem Kunstblatt.

Nach mehreren kurzen Ausflügen in den Südosten Englands, die Fontane u.a. nach Canterbury und Oxford führten, unternimmt er im August 1858 eine im Hinblick auf sein künftiges Schaffen folgenreiche Reise: Zusammen mit seinem Freund Bernhard von Lepel bereist er Schottland, stets interessiert an der Geschichte und Literatur des Landes, die Werke Walter Scotts, Robert Burns und Shakespeares im Gepäck. In dem 1860 erschienenen Reisebericht Jenseits des Tweed verbindet Fontane Natur und Geschichte Schottlands zur ›historischen Landschaft‹ − auf eine Weise, wie er es nur ein Jahr später auch für die Mark Brandenburg unternehmen wird.

Märkischer Wanderer und Kriegsberichterstatter

»Das Buch entstand in unmittelbarer Folge meiner Reisen durch England und Schottland; ich hatte einfach vor, ohne jegliche Prätension von Forschung, Gelehrsamkeit, historischem Apparat etc. meinen Landsleuten zu zeigen, daß es in ihrer nächsten Nähe auch nicht übel sei und daß es in Mark Brandenburg auch historische Städte, alte Schlösser, schöne Seen, landschaftliche Eigenthümlichkeiten und Schritt für Schritt tüchtige Kerle gäbe.« (Brief an Wilhelm Hertz, 24. November 1861)

Im Januar 1859 kehrt Fontane nach Berlin zurück. Neben dem schottischen Reisebericht erscheinen seine in England betriebenen Studien über Theater und Kunst gesammelt unter dem Titel Aus England. Die zunächst lose Verbindung zur Neuen Preußischen Zeitung, kurz Kreuzzeitung, intensiviert sich. Fontane ist nun als ›unechter‹ Korrespondent für die konservative Zeitung tätig. Die Anstellung bietet eine gewisse finanzielle Sicherheit für seine Familie, die durch die Geburt der Tochter Martha, genannt ›Mete‹, 1860 und des Sohnes Friedrich 1864 noch größer wird.

1860 beginnt Fontane mit der Veröffentlichung einzelner Texte, die in den folgenden zwei Jahrzehnten zu vier Bänden anwachsen sollen und die einen Teil seines Ruhms begründen: die Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Es erscheinen Die Grafschaft Ruppin (1862), Das Oderland (1863), Das Havelland (1873) und Das Spreeland (1882), die allesamt bereits zu Lebzeiten des Verfassers mehrere Auflagen erreichen. In diesen Werken erkundet Fontane die historische Landschaft Brandenburg. Geschichte und Poesie verbindet er zu einem Ganzen, wobei er im Zweifelsfall stets die allzu genaue historische Darstellung dem poetischen Stoff unterordnet.

Neben den Wanderungen sind es in den 1860er und frühen 1870er Jahren v.a. seine Kriegsbücher, denen Fontane einen Großteil seiner Schaffenskraft widmet. Die ›Einigungskriege‹ Preußens 1864 gegen Dänemark, 1866 gegen Österreich und 1870/71 gegen Frankreich begleitet Fontane mit mehreren Publikationen (Der Schleswig-Holsteinsche Krieg im Jahre 1864, veröffentlicht 1866; Der deutsche Krieg von 1866, zwei Bände, veröffentlicht 1870/71; Der Krieg gegen Frankreich 1870/71, zwei Bände, veröffentlicht 1873 und 1876).

Fontane bereist in dieser Zeit die Kriegsgebiete, um vor Ort einen besseren Eindruck von den Schauplätzen zu gewinnen. Dabei gerät er im Oktober 1870 in französische Kriegsgefangenschaft. Man verdächtigt ihn, für die preußische Regierung zu spionieren. Erst Ende November, nach einem mehrwöchigen Aufenthalt auf der Festungsinsel Ile d’Oléron, wird er freigelassen. In Kriegsgefangen, 1871 erschienen, berichtet Fontane über diese Zeit in unfreiwilliger französischer ›Obhut‹. Eine weitere Reise Fontanes nach Frankreich im Frühjahr 1871 verarbeitet er in dem Band Aus den Tagen der Okkupation, der im selben Jahr erscheint.

Der Theaterkritiker und Erzähler historischer Stoffe

»Statt dessen lieber das Bekenntniß, daß ich das Mißliche aller Kritikerei sehr wohl fühle und an den zwei Tagen, wo ich meine Rezensionen schreibe und – lese, immer in nervöser Aufregung bin, weil ich unter der Wucht der Frage stehe: kannst Du das Gesagte, − das ja immer nur der unvollkommene Ausdruck eines Gefühls, oft widerstreitender Empfindungen ist – kannst Du es auch verantworten?« (Brief an Maximilian Ludwig, 2. Mai 1873)

1870 ist für den Journalisten Fontane ein folgenreiches Jahr. Nicht nur kündigt er seine Anstellung bei der Kreuzzeitung, sondern er wechselt bald darauf zur liberalen Vossischen Zeitung, für die er in der Folge Literatur- und Theaterkritiken schreibt. Er sitzt auf dem berühmten, den Kritikern vorbehaltenen Parkettplatz Nr. 23 im Königlichen Schauspielhaus und veröffentlicht seine Besprechungen mehrmals in der Woche. Eine zweimonatige Anstellung als Sekretär der Akademie der Künste im Jahr 1876 bleibt hingegen ein unglückliches Intermezzo.

Nach der Kündigung, wieder in unsichereren finanziellen Verhältnissen, intensiviert Fontane die Arbeit an einem neuen Projekt: Die Wanderungen, und hier v.a. der zweite Band über das Oderland, stellen wichtige Arbeiten dar, die Fontane in seinen ersten Roman einfließen lassen kann. Vor dem Sturm. Roman aus dem Winter 1812 auf 13 erscheint 1878. Mit fast 60 Jahren debütiert Fontane als Romancier.

Auch in den beiden folgenden Novellen, Grete Minde (1880) und Ellernklipp (1881), verarbeitet Fontane historische Stoffe. Vom Brand Tangermündes 1617 und vom Mordfall Bäumler in der Nähe von Wernigerode hat er erfahren, als er die Städte auf seinen alljährlichen Sommerfrischen besucht hat.

Der Berliner Romancier

»Ich sehe klar ein, daß ich eigentlich erst bei dem 70er Kriegsbuche und dann bei dem Schreiben meines Romans ein Schriftsteller geworden bin d.h. ein Mann, der sein Metier als eine Kunst betreibt, als eine Kunst, deren Anforderungen er kennt. Dies letztre ist das Entscheidende.« (Brief an Emilie Fontane, 17. August 1882)

In der Folgezeit wendet sich Fontane stofflich mehr und mehr der Berliner Gesellschaft seiner Zeit zu. Der 1882 erschienene Roman L’Adultera gilt als Fontanes erster Berliner Zeitroman. Auch Schach von Wuthenow, 1883 publiziert, kann trotz der im Jahr 1806 angesiedelten Handlung als Kommentar zu aktuellen Entwicklungen gelesen werden.

Fontane veröffentlicht in steter Regelmäßigkeit. Graf Petöfy erscheint 1884, ein Jahr später Unterm Birnbaum. Mit Cécile (1887) und Irrungen, Wirrungen (1888) porträtiert er wiederum die Berliner Gesellschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts und wird zu ihrem scharfen Kritiker.

Die unermüdliche Arbeit, die Fontane in seine Romane steckt, bleibt nicht ohne Spuren. Er zieht sich langsam aus der Gesellschaft zurück, gibt die privaten Beziehungen indes keineswegs auf, sondern pflegt Korrespondenzen. Auch neue Kontakte kann er – v.a. auf seinen Reisen im Sommer – knüpfen. So lernt er Georg Friedländer kennen, mit dem er bald einen regen Briefwechsel unterhält. Nicht zuletzt der Tod des ältesten Sohnes George 1887 stürzt den alten Fontane in eine Depression.

Stine aus dem Jahr 1890 ist der erste Roman Fontanes, den er – keineswegs frei von Skepsis – im neu gegründeten Verlag des Sohnes Friedrich veröffentlicht. Nachdem Friedrich auch die Rechte an einigen der bereits publizierten Romane Fontanes gekauft und diese neu aufgelegt hat, avanciert der Verlag in der Folge zum wichtigsten Publikationsort für die Romane des Vaters.

Der gefeierte Autor

»Meiner hat sich in Produktionssachen mit einem Mal eine tiefe Gleichgültigkeit bemächtigt und ich neige mehr und mehr der Ansicht zu, daß die Recht haben, die den ganzen Kunstbetrieb als ein Semmelbacken ansehn, von dem man lebt wie andre Gewerbsleute […] Alles ist Zufall, besonders auch der Erfolg, und das einzig Erquickliche ist nicht der Ruhm sondern die Ruhe.« (Brief an Paul Heyse, 30. März 1890)

Auch in den 1890er Jahren arbeitet Fontane unermüdlich an Romanen. In kurzer Folge erscheinen der im schlesischen Riesengebirge und im amerikanischen Kansas angesiedelte Roman Quitt (1891), der in Schleswig-Holstein und Dänemark spielende Roman Unwiederbringlich (1892) und der satirische Berliner Roman Frau Jenny Treibel (ebenfalls 1892). Außerdem schreibt Fontane in dieser Zeit an Mathilde Möring; das Projekt jedoch bleibt Fragment. Wenngleich erst 1897 veröffentlicht, fällt die Arbeit an Die Poggenpuhls ebenfalls in die frühen 1890er Jahre.

Nicht zuletzt die Anstrengung der ununterbrochenen Produktivität dürfte die gesundheitliche Krise ausgelöst haben, in der sich Fontane im Winter 1891/1892 befindet. Mitten in der Arbeit an Effi Briest erleidet der 72-Jährige einen Nervenzusammenbruch; sein Vater ist in diesem Alter gestorben. Fontane muss die Arbeit unterbrechen. An seinen ersten Lebenserinnerungen, Meine Kinderjahre, schreibt er sich gesund, wie er selbst sagt. 1894 erscheint dieser autobiografische Roman. Nachdem sich Fontane erholt hat, kann er die Arbeit an Effi Briest wieder aufnehmen. Der Roman wird 1896 veröffentlicht. Der Stechlin ist Fontanes letzter Roman, dessen Vorabdruck er 1897 noch erlebt; die Buchausgabe hingegen erscheint postum Weihnachten 1898.

Ende 1897 verschlechtert sich Fontanes gesundheitlicher Zustand erneut. Kuraufenthalte im Weißen Hirsch bei Dresden und in Karlsbad zeitigen nur vorübergehende Erfolge. 1898 erscheint Von Zwanzig bis Dreißig. Die Pläne zu einem dritten autobiografischen Band muss Fontane bald aufgeben. Seine letzten Tage verbringt er in der Gesellschaft Metes in Berlin; Emilie ist noch auf Besuch in Dresden. Am 20. September 1898 stirbt Theodor Fontane. Vier Tage später wird er auf dem Friedhof der Französischen Gemeinde beigesetzt.

Zitatnachweise:

Meine Kinderjahre. In: Autobiographische Schriften, Band 1, hrsg. v. Gotthard Erler, Peter Goldammer und Joachim Krueger, Berlin und Weimar: Aufbau, 1982, S.16.

Brief an Ignaz Hub, 31. Dezember 1851. In: Theodor Fontane. Briefe. Erster Band, hrsg. v. Otto Drude und Helmuth Nürnberger, München: DTV, 1998, S.198-200.

Brief an Emilie Fontane, 3. Januar 1856. In: Theodor Fontane. Briefe. Erster Band, hrsg. v. Otto Drude und Helmuth Nürnberger, München: DTV, 1998, S.469f.

Brief an Wilhelm Hertz, 24. November 1861. In: Theodor Fontane. Briefe. Zweiter Band, hrsg. v. Otto Drude, Gerhard Krause und Helmuth Nürnberger, München: DTV, 1998, S.51f.

Brief an Maximilian Ludwig, 2. Mai 1873. In: Theodor Fontane. Briefe. Zweiter Band, hrsg. v. Otto Drude, Gerhard Krause und Helmuth Nürnberger, München: DTV, 1998, S.431f.

Brief an Emilie Fontane, 17. August 1882. In: Theodor Fontane. Briefe. Dritter Band, hrsg. v. Otto Drude, Manfred Hellge und Helmuth Nürnberger, München: DTV, 1998, S.200-202.

Brief an Paul Heyse, 30. März 1890. In: Theodor Fontane. Briefe. Vierter Band, hrsg. v. Otto Drude und Helmuth Nürnberger, München: DTV, 1998, S.35.

Bildnachweise:

Fontanes Geburtshaus in Neuruppin, Foto: TFA, AI 17.

Theodor Fontane, Pastell von Hermann Karl Kersting: TFA, AI 627.

Theodor Fontane, Photoatelier Loescher & Petsch, Foto: TFA, AI 158a.

Historische Landkarte Brandenburgs: TFA, AI 295.

Theodor Fontane, Stich aus "Daheim": TFA, 2003/64 q.

Theodor Fontane, Lithografie von Hanns Fechner: TFA, AI 31.

Theodor-Fontane-Denkmal in Neuruppin, Foto: TFA, AI 29.